Regionales Kulturprogramm

Kirchenfarbe Lila und Klänge zur Klugheit

„Sind wir nicht alle ein bisschen lila?“ – so lautet der Titel einer Sonderausstellung im Rahmen des regionalen Kulturprogrammes, die am Tag des offenen Ateliers am 18. April in der Freien Kunstschule Stuttgart eröffnet wurde.

Rektor Handschuh begrüßt im Dachsaal (Foto: U. Kammerer)

Rektor Handschuh begrüßt im Dachsaal
(Foto: U. Kammerer)

Bereits am Vormittag begann der Tag mit Workshops zum Portraitzeichnen. Rektor Martin R. Handschuh begrüßte die Anwesenden im Dachsaal und verwies auf die lange und erfolgreiche Geschichte der Freien Kunstschule, aus der auch bedeutende Künstlerpersönlichkeiten wie Ben Willikens, Jan-Peter Tripp oder Petr Hrbek hervorgegangen sind.

Nach weiteren Workshops zum Aktzeichnen mit Modell und dem Mitmachangebot „Die Kunst mit Füßen treten“ wurde am Nachmittag schließlich die Sonderausstellung „Sind wir nicht alle ein bisschen lila?“ eröffnet.

Sie versammelt Arbeiten von Adelheid Berst, Anja David, Antonius de Groot, Andrea Göppel, Irmtraud Kienle, Erika Koch, Ursula Krumm, Karin H. Pandorf, Duh Chuen Priessnitz, Natalia Röckle und Murat Taskin.

Installation im Treppenhaus der FKS (Foto: U. Kammerer)

Installation im Treppenhaus der FKS
(Foto: U. Kammerer)

Zur Eröffnung sprach Dr. Birgit Schneider-Bönninger, Leiterin des Kulturamtes, ein Grußwort der Landeshauptstadt Stuttgart sowie Ulrike Kammerer als Vertreterin des Regionalen Kulturbeirates der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Die Kirche bleibt im Dorf (Foto: U. Kammerer)

Die Kirche bleibt im Dorf
(Foto: U. Kammerer)

Arbeiten von Erika Koch: Am Ziel und Aufbruch (Foto: U. Kammerer)

Arbeiten von Erika Koch: Am Ziel und Aufbruch (Foto: U. Kammerer)

 

Abendmahl von Antonius de Groot  (Foto: U. Kammerer)

Abendmahl
von Antonius de Groot
(Foto: U. Kammerer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die elf Studierenden haben sich anlässlich des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Stuttgart mit Fragestellungen von Religion, Kirche und Kunst beschäftigt. Die Ergebnisse des Kurses „Dialog & Umkehr“ unter der Leitung von Rolf Kilian konnten am Wochenende erstmals bestaunt werden und werden beim Kirchentag auch im Theaterhaus am Pragsattel zu sehen sein.

 

Am darauffolgenden Tag – am Sonntag, 19. April – war das regionale Kulturprogramm zu Gast in Plochingen. Im Vorprogramm zum Kirchentag präsentierte die Plochinger Kantorei unter der Leitung von Frank Oidtmann Vertonungen zur Kirchentagslosung.

Die Stunde der Kirchenmusik stand unter dem Motto „damit wir klug werden“. Als Solisten überzeugten Anne Greiling (Alt), Rüdiger Knöss (Tenor) und Daniel Herrscher (Bass). Die Plochinger Kantorei wurde vom Collegium musicum St. Blasius begleitet. Neben der zeitgenössischen Vertonung des Psalm 90 von Michael Burkhardt standen die Kantaten „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (BWV 106) und „Erfreut euch, ihr Herzen“ (BWV 66) sowie Werke von Schein und Mozart auf dem Programm.

Schlussapplaus in der Plochinger Stadtkirche (Foto: U. Kammerer)

Schlussapplaus in der Plochinger Stadtkirche
(Foto: U. Kammerer)

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher würdigten das erfolgreiche Konzert mit lang anhaltendem Applaus.

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